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Vortrag: Gesundheit - (k)ein Thema für Männer!?

Männern wird häufig ein schlechtes Gesundheitszeugnis ausgestellt: Sie seien „Gesundheitsmuffel“, die weniger auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden achten als Frauen. Woran das liegen mag, was man(n) für die „Männergesundheit“ tun kann und welche Diagnose- und Therapiemöglichkeiten die moderne Urologie bietet, erläutert Dr. Reinhold Ostwald, Facharzt für Urologie, im Rahmen eines Gesundheitsvortrags am Montag, 14. November, um 17 Uhr im Gesundheitszentrum St. Anna in Hadamar.

Dr. Reinhold Ostwald, Facharzt für Urologie, wird im Vortrag vor allem darauf eingehen, warum Gesundheit eben doch ein Thema für Männer ist.

„Gesundheit spielt für viele Männer meist eine untergeordnete Rolle“, so Dr. Ostwald. „Sie missachten häufig körperliche Warnsignale und schieben den Gang zum Arzt oftmals auf. Ernste Erkrankungen werden daher in vielen Fällen erst spät, nicht selten zu spät, festgestellt.“ Dabei sei beispielsweise ein Prostata-Tumor heutzutage sehr gut behandelbar, wenn er denn rechtzeitig erkannt werde, wirbt der Mediziner für regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.

In seinem Vortrag anlässlich des Männergesundheitsmonats November möchte der erfahrene Urologe und ehemalige Chefarzt vor allem mit Vorurteilen aufräumen und Männern die „Angst“ vor dem Besuch beim Urologen nehmen. „Denn Hemmungen und Unwissen führen häufig dazu, dass urologische Notfälle nicht richtig erkannt und dann zu spät behandelt werden.“

Dr. Ostwald blickt auf einen reichen Erfahrungsschatz als Chefarzt der Urologie im Evangelischen Krankenhaus Dierdorf/Selters zurück, in dem er gleichzeitig seit vielen Jahren Ärztlicher Direktor ist. Seit rund zwei Jahren verstärkt er darüber hinaus das MVZ-Team im Hadamarer Gesundheitszentrum St. Anna in der Praxis für Urologie. Hier bieten der Facharzt für Urologie und sein Team neben Vorsorgeuntersuchen die komplette Bandbreite urologischer Diagnostik und Therapie an. Behandelt werden u.a. Erkrankungen, Fehlbildungen und Verletzungen der Harnorgane sowie der männlichen Geschlechtsorgane. Sollte eine stationäre operative Versorgung notwendig sein, wird diese in enger Kooperation mit der Hauptabteilung für Urologie im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg durchgeführt. „Durch die enge Verzahnung von Praxis und Klinik kann eine gut abgestimmte Betreuung ermöglicht und der Übergang von Praxis in die Klinik sowie umgekehrt für die Patienten sehr unkompliziert gestaltet werden“, erläutert Dr. Ostwald die Vorteile der Zusammenarbeit.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird um vorherige Anmeldung per E-Mail an info(at)vhs-limburg-weilburg(dot)de oder telefonisch unter 06431 911 60 gebeten. Achtung: Es gilt die FFP-2-Maskenpflicht. Das Parken im hauseigenen Parkbereich ist kostenfrei.