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Rotary unterstützt Corona-Nothilfe der Stiftung St. Vincenz Hospital mit 2500 Euro – insgesamt über 15.000 Euro für indisches Partner-Krankenhaus

„Zu wenige Betten, mangelnde Ausrüstung, fehlende Sauerstoffversorgung – eine dramatische Situation für das Personal und die kranken Menschen vor Ort“ – so lautete vor wenigen Wochen der Hilferuf aus dem indischen Partnerkrankenhaus der Sisters of Nazareth in Adimali. Im Zeichen der Pandemie waren die indischen Krankenhäuser hoffnungslos überlastet, es drohte der Kollaps des Gesundheitssystems. Unverzüglich hatte der Verwaltungsrat der Stiftung St. Vincenz Hospital daraufhin eine großzügige finanzielle Unterstützung als Corona-Nothilfe in Höhe von 20.000 Euro bereitgestellt und gleichzeitig einen Spendenaufruf gestartet.

Großzügige Nothilfe: der Rotary Club Limburg hatte die Initiative der Stiftung St. Vincenz Hospital, dem indischen Partnerkrankenhaus unbürokratische Soforthilfe zu leisten, mit einer Spende von 2500 Euro großzügig unterstützt,. Hier die offizielle Spendenübergabe im St. Vincenz-Krankenhaus mit Vertretern der indischen Ordensschwestern und der Stiftung St. Vincenz Hospital. Im Bild v.r.n.l, hintere Reihe.: Vincenz-Geschäftsführer Guido Wernert, Verwaltungsratsvorsitzender RA Erwin Reuhl, der Chefarzt der Radiologie Dr. Thomas Hess, Rotary-Präsident Dr. Werner Hammerl, der Vorsitzenden der Stiftung St. Vincenz- Hospital Martin Richard und Stiftungsbeauftragte Michaela Winkler, vorn die Oberin der Sisters of Nazareth, Jose Maria, und ihre Mitschwester Meena José.

Die Resonanz war großartig: Weitere 15.200 Euro konnten daraufhin dank zahlreicher privater Spenden ins indische Kerala übersandt werden, um dort im „Morning Star Hospital“ der Sisters of Nazareth die größte Not nach der schlimmen Corona-Welle im Frühjahr zu lindern. Der Rotary Club Limburg zählt mit einer Spende von 2500 Euro zu den starken Unterstützern dieser Spendenkampagne – jetzt überbrachte Präsident Dr. Wolfgang Hammerl die Spende jetzt persönlich auf dem Schafsberg. Die Sisters of Nazareth waren dabei durch ihre Oberin am Standort Limburg, Sr. Jose Maria und Mitschwester Meena José vertreten.

„Das ist ein großartiges Engagement und eine enorme Hilfe für meine Ordensschwestern in Adimali“, dankte Oberin Jose Maria für die spontane, großzügige Unterstützung. Dank dieses enormen finanziellen Supports hätten ihre Mitschwestern in Kerala fünf Intensivbetten und Sauerstoffgeräte anschaffen können. Zusätzlich sei ein Fahrzeug für die mobile Ambulanz damit finanziert worden, um immobile Patienten  auch direkt vor Ort behandeln zu können. Zudem habe die Spendeninitiative ermöglicht, die zahlreichen mittellosen Corona-Patienten kostenlos behandeln zu können.

Die Verbindung mit dem indischen Orden und dem St. Vincenz hat eine lange Tradition: Seit 24 Jahren unterstützen indische Ordensschwestern in Nachfolge der Vincentinerinnen die Krankenpflege an der Limburger Klinik. Neben der Unterstützung der Pflege auf den Stationen durch zwei examinierte Krankenschwestern des Ordens werden gleichzeitig junge indische Schwestern in der Gesundheits- und Krankenpflege ausgebildet, die dann wiederum im indischen Adimali im Krankenhaus des Ordens der Nazareth-Schwestern eingesetzt werden. Bereits seit rund 24 Jahren fördert die Stiftung St. Vincenz Hospital die Arbeit der Ordensfrauen.