Seitliche Unternavigation

Zusatzinformationen im Sidebar

Hauptinhalt

Neue Perspektiven für junge Menschen und ein Blick über den Horizont

Mundipharma und Krankenhausgesellschaft unterzeichnen Kooperationsvertrag: Strategische Zusammenarbeit im Bereich Ausbildung als Investition in die Zukunft

Das Limburger Pharmaunternehmen Mundipharma und das St. Vincenz Krankenhaus Limburg setzen gemeinsam Maßstäbe: erstmals haben die beiden großen Arbeitgeber und Ausbildungsunternehmen der Region einen Kooperationsrahmenvertrag unterzeichnet, der die Ausbildung in beiden Unternehmen optimieren soll. Ziel der Vereinbarung ist es, die verschiedenen Kernkompetenzen der beiden Unternehmen gemeinsam anzubieten, um Auszubildenden –vorwiegend im kaufmännischen Bereich sowie im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing - ein noch größeres fachliches Spektrum an Spezialkenntnissen und unterschiedlichen betrieblichen Zusammenhängen zu ermöglichen.

Junge Menschen können dadurch gleich zwei tolle Unternehmen kennenlernen“, freute sich Günther Niederheide, Geschäftsführer von Mundipharma bei der Vertragsunterzeichnung im St. Vincenz-Krankenhaus. Gemeinsam mit Guido Wernert, dem Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH, setzt er darauf, dass dieses breite Ausbildungsspektrum für junge Menschen besonders attraktiv ist und auch Interessenten aus dem Umkreis Limburgs anzieht: Aus der Perspektive der Klinik ist die Kooperation ein durchaus außergewöhnliches Angebot für die Auszubildenden: “Sie lernen gleichzeitig eine Weltfirma kennen und werden dadurch damit vertraut, über den eigenen Horizont hinaus zu schauen“, zeigt sich Wernert überzeugt. Doch auch für die Auszubildenden des internationalen Pharmaunternehmens wird jungen Menschen eine breitere Sichtweise eröffnet werden: „Am St. Vincenz können unsere Auszubildenden vor allem auch die Kundenperspektive kennenlernen – dies ist aus unserer Sicht ein besonders positiver Aspekt“, bestätigt Mundipharma-Geschäftsführer Niederheide.

„Als innovatives, zukunftsorientiertes Unternehmen sehen wir die bestmögliche Ausbildung des engagierten Nachwuchses nicht nur als strategische Investition in die Zukunft des eigenen Betriebes, sondern auch als Teil unserer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung“, führte Gunther Niederheide aus. Auszubildende seien die dringend benötigten Fachkräfte von morgen. Gerade im Angesicht des demografischen Faktors und des zunehmenden Fachkräftemangels soll nach seiner Überzeugung eine fundierte und qualitativ hochwertige Ausbildungsarbeit für jedes Unternehmen oberste Priorität besitzen: „Wir freuen uns sehr, dass wir auf diesem Gebiet zusammen mit dem St. Vincenz-Krankenhaus neue Wege beschreiten: Wir werden unseren Auszubildenden eine moderne, attraktive und nicht alltägliche Ausbildung auf neusten Stand anbieten und unseren Unternehmen so langfristig qualifiziertes Personal sichern können.“

Auch Guido Wernert, Geschäftsführer des St. Vincenz Krankenhauses, sieht das neuartige Kooperationskonzept als große Chance für die Auszubildenden. „Motiva-tion unserer Kooperation ist es, einen Mehrwert für die jungen Menschen unserer Region und deren Zukunft zu leisten“, bestätigt Wernert. „Die Auszubildenden profi-tieren von aufeinander abgestimmten Konzepten und von breit gefächerten Fördermöglichkeiten. Die jungen Leute werden bereits während ihrer Ausbildung damit vertraut, sich auf unterschiedliche Unternehmen und neue Aufgabenbereiche einzustellen. Aus meiner Sicht ist diese Kooperation ein ‚Talentlabor‘ und damit eine nach neuen Regeln definierte, moderne Ausbildung“, konstatiert der Vincenz-Geschäftsführer. Sie sei Ausdruck konstruktiver Netzwerkarbeit für die Region und gelebter Partnerschaft im Gesundheitsbereich.“

Die Eckpunkte der Kooperationsvereinbarung sehen u.a. vor, dass sich die beiden Vertragspartner über Einzelheiten ihrer jeweiligen Ausbildungsinhalte und -module abstimmen. Auch soll es den Auszubildenden ermöglicht werden, im Partnerunternehmen für einen definierten Zeitraum vor Ort eingesetzt zu werden, um dort einen Teil der Ausbildungszeit zu absolvieren. Konkret startet die Initiative im August mit einer Auszubildenden zur Veranstaltungskauffrau.