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Erstes Überwachungsaudit mit Bavour abgeschlossen – ermutigende Ergebnisse für große und kleine Ziele

Das erste Überwachungsaudit nach der erfolgreichen DIN EN ISO-Rezertifizierung im vergangenen Jahr wurde heute mit Bravour abgeschlossen: Die Auditorinnen konstatierten in allen Bereichen viele Stärken und vermerkten zahlreiche „besonders positive Beobachtungen“. Das ermutigende Resümee ist Ergebnis von eineinhalb intensiven Tagen vor Ort, an denen die Auditorinnen Dr. Elke Hoffmann, Jutta Stamminger und Margit Kriegel zahlreiche Gespräche mit Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften, der Krankenhausleitung und Abteilungsleiter:innen führten, um sich ein detailliertes Bild von klinischen Alltag und dem strategischen Management machen zu können.

Gute Orientierung für die weitere Arbeit: Auditorin Dr. Elke Hoffmann und Qualitätsmanagementbeauftragter Peter Voss freuen sich über das insgesamt ermutigende Ergebnis des Überwachungsaudits

Dabei fanden sowohl die großen Ziele, als auch einzelne Bereiche im Detail besondere Anerkennung. Im Blick auf das große Ganze würdigten die Auditorinnen das Engagement der Klinikleitung für die Region in Bezug auf Partnerschaften und die Gestaltung von Kooperationen sowie für die Einführung moderner Unterstützungssysteme. Auch die „stringente Zielverfolgung zur Standortsicherung“ sowie der Ausbaus der Infrastruktur wie beispielsweise durch Projekte des KHZG, diverse Bauvorhaben und die Modernisierung der apparativen Ausrichtung (Herzkatheterlabor, Hybrid-OP) wurden herausgestellt. Auch bei der Etablierung von Informationssicherheitsstandards bescheinigten die Auditorinnen ausdrücklich vorausschauendes Management. Für den medizinisch-pflegerischen Bereich insgesamt wurde die Einführung der digitalen Patientenkurve in allen Bereichen ausdrücklich als besonderer Qualitätssprung verbucht.

Als besondere Stärke des Hauses wurde das gute Onkologie- und Palliativkonzept und das Zusammenspiel der Station 7 West, der onkologischen besonders herausgestellt. Ein weiterer Pluspunkt: die sehr gute Vernetzung der Endoskopie mit dem Pathologischen Institut, welche eine sehr schnelle Befunderhebung ermöglicht. Auch die Gründung des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie (ZOT) wurde positiv bewertet: hier fanden die Unterstützung der Teamfindungen der neu strukturierten Fachbereiche im interdisziplinären Kontext sowie die Implementierung eines hohen Grads fachlicher Expertise insgesamt besondere Beachtung. Auf Station 4 und auch in der Radiologie wurden explicit die gute Führungsarbeit sowie das Engagement der neuen Leitungen herausgestellt. Auch die schnelle Terminvergabe in der Strahlentherapie durch schlanke Prozesse wurde gelobt. Im Verwaltungsbereich wurde die gezielte Nutzung von Talenten für die Analyse und Erneuerung von Bereichen, wie zum Beispiel bei der Reorganisation des Patientenmanagements, positiv hervorgehoben.

Alles in allem ein schöner Erfolg – sowohl für die Mitarbeitenden aus Medizin, Pflege und Verwaltung, als im Besonderen auch für Qualitätsmanagementbeauftragten Peter Voss und sein Team: „Dieses Ergebnis ist uns Bestätigung, aber auch Ansporn zugleich. Es bedeutet keinesfalls, dass es bei uns nichts mehr zu verbessern gibt, vielmehr ist es ein Signal: Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir haben viele Entwicklungen angestoßen, die unser Unternehmen auch in schwierigem Fahrwasser in perspektivisch gute Entwicklung manövrieren.“